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Indoor-Surf-Wettbewerb im Oceans Dome

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal überhaupt der internationale Indoor-Surf-Wettbewerb statt, der im vergangenen Jahr von Harry Fraser ins Leben gerufen wurde. Ihm und seinem Sohn, Ethan Fraser, gehört nämlich die weltweit einzige Indoor-Surfanlage, der "Oceans Dome", mitten in Gotham City. Vor Beginn der Veranstaltung, die von vielen tausenden Menschen besucht wurde, hielt der Bürgermeister Gothams eine kurze Ansprache, aus welcher deutlich hervorging, wie stolz er auf das neueste Projekt der Stadt sei. Der "Dome" wurde vor gerade einmal zwei Jahren eröffnet, ist aber bereits jetzt ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt und konnte im Vergleich zu letztem Jahr eine Umsatzsteigerung von fast 140 Prozent vorweisen. Gegen Nachmittag begann schließlich der eigentliche Wettbewerb, an welchem über 50 Teilnehmer aus 30 Ländern der Welt teilnahmen. Pjotr Wladislaw, der aus Russland angereist kam, sagte vor Beginn, dass es für ihn "eine große Ehre" sei, mit solch hochrangigen Namen an einem Ort sein und gegen sie antreten zu dürfen. Natürlich lies sich auch Ethan Fraser, der den "Oceans Dome" nach außen hin repräsentiert und fast täglich selbst Surfstunden dort gibt, den Wettbewerb nicht entgehen und gehörte zu den fünf jüngsten Teilnehmern. Die Familie Fraser hat keinerlei Kosten und Mühen gescheut, und so gab es ein reichhaltiges Buffet für Teilnehmer, sowie für die Zuschauer. Nach fast vier Stunden voller spektakulärer Surfeinlagen, und dem unglücklichen Wettbewerbs-Aus für Sergio Fernández de Bobadilla, der zur Freude aller jedoch nicht ernsthaft verletzt wurde, stand der Gewinner schließlich fest: Fraser selbst hatte es auf den ersten Platz des Siegertreppchens geschafft, dicht gefolgt von Romain Leclerc aus Frankreich auf dem zweiten Platz und dem Iren Cian Doyle, der die Bronzemedaille erhielt. "Die Konkurrenz war stark", sagte Fraser nach dem Wettkampf, "aber ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, das ich gewinnen werde. Ich bin hier zu Hause, ich habe hier sozusagen Heimvorteil. Und auch wenn ich zu den Jüngsten gehöre, ich möchte wetten, dass ich mehr Erfahrung auf dem Board habe als andere, die schon Älter sind.." fuhr er selbstsicher fort. Nun, nach den jüngsten Gerüchten über die angebliche Homosexualität Frasers ist das sicherlich ein erfreuliches Erlebnis für den 20jährigen.



Trainerwechsel beim Gothamer Gymnastikteam

Pünktlich zum Trainingsbeginn für die neue Saison kündigte der Verband für Rhythmische Sportgymnastik einen Trainerwechsel an.

Evgenia Smolanov wird in Zukunft das Team nicht mehr trainieren. Statt auf eine einzelne Trainerin zu setzen, hat sich der Vorstand dazu entschlossen ein ganzes Team für die WM in Moskau einzusetzen.

Ein professionelles Team aus Ex-Gymnastinnen, Choreographen und Ballett-Tänzern sollen das schwer angeschlagene Team wieder auf Vordermann bringen. Im vergangen Jahr hatte das US-Amerikanische Team bei den Vier-Kontinente-Wettkämpfen einen enttäuschenden 7. Platz erreicht. Die WM zwei Jahre zuvor verlief noch schlechter mit dem 9. Platz.

Die Gymnastinnen waren vergangenen Montag in das Trainingslager in Gotham City übersiedelt wo auch die neuen Trainer erwartet werden. Wer alles mit an Bord ist wurde noch nicht offiziell bestätigt. Lediglich ein Mitglied des Ballettteams sprach bereits öffentlich zur Presse: Audrey Daniels wird die jungen Sportlerinnen bis zu 4 Stunden täglich trainieren und auf die Weltmeisterschaften vorbereiten. Für Interviews war Miss Daniels noch nicht zu sprechen. Ihr Pressesprecher und Bruder Michael Audrey gab aber zu Protokoll: "Sie freut sich sehr auf die neue Herausforderung und ist sich sicher, dass die USA bei der diesjährigen WM zeigen werden was sie können."